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E-Scooter Kontrollen in Wien: 22 manipulierte Roller gestoppt
KURIER

E-Scooter Kontrollen in Wien: 22 manipulierte Roller gestoppt

Am Freitag führte die Landespolizeidirektion Wien gemeinsam mit der Stadt Wien umfangreiche Schwerpunktkontrollen im Straßenverkehr durch. Im Mittelpunkt standen manipulierte E-Scooter und E-Roller mit unzulässiger Höchstgeschwindigkeit oder illegaler Leistungssteigerung, die Überprüfung von Fahrzeuglenkern sowie die Einhaltung gewerberechtlicher Bestimmungen. Die Aktionen fanden in den Bezirken Margareten und Innere Stadt statt und zogen eine beachtliche Bilanz. Tagsüber in Margareten: Manipulierte Roller und fehlende Führerscheine Im Bereich des Stadtpolizeikommandos Margareten liefen die Kontrollen von 09:00 bis 17:00 Uhr. Dabei wurden insgesamt 51 Anzeigen nach verkehrsrechtlichen Bestimmungen erstattet sowie 10 Organmandate ausgestellt. 22 E-Scooter und E-Roller wurden als mutmaßlich manipuliert beanstandet – sie sollen unzulässig auf höhere Geschwindigkeiten oder Leistungswerte umgerüstet worden sein. In 19 weiteren Fällen besteht der Verdacht, dass Kraftfahrzeuge ohne die erforderliche Lenkberechtigung gelenkt wurden. An der Aktion beteiligten sich neben der Polizei auch mehrere Magistratsabteilungen (MA 6, MA 59, AMS, Stadtservice Wien) sowie das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl. Dabei wurden Anzeigen wegen mutmaßlich unbefugter Gewerbeausübung und Verstößen gegen arbeits- und sozialrechtliche Bestimmungen erstattet; zusätzlich wurden fremdenrechtliche Maßnahmen gesetzt. Nachtaktion in der Inneren Stadt: Poser-Szene im Visier In der Nacht von Freitag auf Samstag rückte die Polizei im Bereich des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt aus – diesmal mit dem Fokus auf die sogenannte Poser-Szene, insbesondere auf der Rotenturmstraße. Zwischen 19:00 Uhr und 02:00 Uhr wurden 80 Anzeigen erstattet und 43 Organmandate ausgestellt. Zehn Fahrzeuge wurden der Landesfahrzeugprüfstelle vorgeführt, die dabei insgesamt 35 schwere technische Mängel feststellte. 14 Kennzeichen wurden den Lenkern vorläufig abgenommen. Vier Fahrzeuglenker erhielten von Schnellrichtern Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 750 Euro. Auch bei dieser Aktion wirkten Vertreter des Marktamtes, der MA 6, des AMS sowie der MA 48 mit. Die Wiener Polizei betonte, dass derartige Schwerpunktkontrollen regelmäßig stattfinden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstöße konsequent zu ahnden.

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