KURIER
Die Nationalspieler des Irans werden nach Angaben des iranischen Botschafters in Mexiko nur an den Spieltagen für ihre WM-Partien in die USA einreisen dürfen. Noch am selben Tag müssten sie die Vereinigten Staaten wieder verlassen und in ihr Quartier im Nachbarland Mexiko zurückkehren, sagte Botschafter Abolfazl Pasandideh, wie Medien in der mexikanischen Stadt Tijuana berichteten. Insgesamt 15 Funktionäre des iranischen Fußballverbandes hätten bisher kein Visum für die Einreise in die USA zur am Donnerstag beginnenden WM erhalten, sagte der Botschafter vor Journalisten in Tijuana laut der spanischen Übersetzung eines Dolmetschers. Man hoffe jedoch, dass sie noch vor dem ersten Spiel des Irans ein Visum erhalten. Zu ihnen zählt laut iranischen Medien auch Verbandspräsident Mehdi Tadsch. Diskussionen um Einreise Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die Einreise der Nationalmannschaft in die Vereinigten Staaten hatte deshalb für Diskussionen gesorgt. Ende Mai erklärte der iranische Verband, sein Trainingslager aus dem US-Bundesstaat Arizona ins südlich von San Diego gelegene Tijuana zu verlegen. Die Ankunft der Nationalmannschaft wird in Tijuana am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) erwartet. Die iranische Auswahl trifft am 16. Juni in Los Angeles auf Neuseeland und am 21. Juni ebenfalls in Los Angeles auf Belgien. Das dritte Vorrundenspiel findet am 27. Juni in Seattle gegen Ägypten statt.
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