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Ö3-Moderator Philipp Hansa nimmt emotional Abschied von seinem Papa | Collector
Ö3-Moderator Philipp Hansa nimmt emotional Abschied von seinem Papa
KURIER

Ö3-Moderator Philipp Hansa nimmt emotional Abschied von seinem Papa

Nachdem am Montagmorgen um kurz nach halb acht der Coldplay-Song "A Sky Full of Stars" auf Ö3 gespielt wurde, übernahm Moderator Philipp Hansa das Mikrofon mit folgenden Worten: "Das wird jetzt sicher eine der emotionalsten Herausforderungen für mich in 15 Jahren Ö3, aber wir schaffen das." Denn auch wenn er im Ö3-Wecker den Hörerinnen und Hörern immer ein "happy Aufstehen" gewünscht hat, habe das bei ihm in den letzten Monaten nicht gestimmt. Der Grund dafür war, dass sein Papa schwer krank im Krankenhaus lag und vor einigen Tagen verstorben ist. "Jede und jeder, der was Ähnliches durchgemacht hat oder grad mittendrin ist, kennt diese bangen Stunden und Tage - der erste Blick in der Früh aufs Handy. Und wenn ich in diesen Momenten an meinen Dad gedacht habe, dann war da immer das pure Leben", so Hansa. Er gab auch Einblick in das bewegte Leben seines Papas, der 1942 geboren wurde, fünf Weltreisen gemacht hat, eine Wasserskischule hatte, Taxifahrer in Graz, Schiffskoch und Fremdenführer war "und er hat noch 20 andere Dinge gemacht, die höchstwahrscheinlich stimmen, weil er auch immer ein guter Geschichtenerzähler war", sagt Hansa. Für den Ö3-Moderator war sein Papa, mit dem er auch das eine oder andere Mal eine Weihnachtssendung moderiert hat, ein Superheld. "Der kleine Philipp in mir dachte sich immer, Superhelden sind unsterblich, mein Dad kann nicht sterben." Hansa las dann noch einen Brief vor, den er an seinen Vater geschrieben hatte: "Dad, ich hab dich lieb. Weißt du, es tut halt nur weh, weil ich dir schon noch gerne ein paar Dinge gezeigt hätte. Ich hätte es halt schön gefunden, wenn du bei ein paar zukünftigen Ereignissen dabei gewesen wärst, du verdammter Lauser. Aber das bist du ja trotzdem. Du bist trotzdem dabei." Er schloss mit den Worten: "Dad, ich werde ab jetzt so gut wie möglich versuchen zu werden wie du, weil dann mag ich mich." Extra für seinen Papa legte er dann noch dessen Lieblingslied "In the Upper Room" von Mahalia Jackson auf.

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