KURIER
Der Trionda von Adidas kann schon zu einem tückischen Geschoss werden. Der WM-Ball hat so manche Eigenheiten, die ihn von anderen Spielgeräten unterscheiden. Diese Erfahrung haben Österreichs Torhüter Alexander Schlager , Patrick Pentz und Florian Wiegele in den Trainings der vergangenen Tage in Santa Barbara gemacht. "Im Vergleich zum Ball, der tschechischen Liga verwendet wird, ist er doch anders", meint Wiegele, Goalie von Viktoria Pilsen. "Wenn man ihn trifft, dann fährt er richtig ab und wird scharf. Dafür flattert er nicht viel." Sofern sauber getroffen, beschleunigt der Ball vor allem auf den ersten Metern extrem. "Dann wird es für den Tormann schwer." Alexander Schlager, Österreichs Nummer 1, kennt den "Derbystar" aus der österreichischen Bundesliga. "Der hat mehr Umfang, da braucht man als Schütze auch mehr Power." In den WM-Ball müssen gute Schützen weit weniger Kraft legen. "Dann kommt er daher wie aus einem Kanonenröhrl."
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