der Freitag
Die Ukraine-Politik steckt fest. Die Maxime von Kanzler Friedrich Merz – Kiew müsse den Krieg gewinnen, Russland ihn verlieren – ist nicht umsetzbar. Aber kein Regierungssprecher und kein Minister würde dies öffentlich einräumen In der Rauchstraße 17 in Berlin-Tiergarten, dem Sitz der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, im Gebäude des einstigen Ministeriums für die besetzten Ostgebiete des Reichsleiters Alfred Rosenberg, stecken Ost-Experten, darunter Professoren, ergraute Diplomaten und junge Analytiker aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) immer wieder die Köpfe zusammen. Sie suchen nach Auswegen aus dem Ukraine-Dilemma . Die USA, heißt es, seien dabei, aus den Ukraine-Verhandlungen auszusteigen. Zudem sei der ukrainische Staat nicht so stabil, wie sie sich selbst darstelle. Die Zwangsrekrutierung junger Männer für die ukrainische Armee sorge für wachsende Empörung in der Bevölkerung. Etwa 800.000 Deserteure zeugten von wachsenden Pro Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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