der Freitag
Die Linkspartei will bundesweit Sozialproteste initiieren und hofft, dass diese eine eigenständige Dynamik entwickeln. Doch wer klagt, dass Abermilliarden gestrichen werden, muss auch sagen, wo diese hinfließen Als die Linkspartei am 1. Juni 2026 zur Auftaktkundgebung ihrer neuen Kampagne gegen den Sozialabbau aufrief, hatte ich ehrlich gesagt das Schlimmste befürchtet. Unter dem nicht gerade originellen Titel „Es reicht“ warb man da für etwas, das zunächst so aussah, als hätte man einer KI gesagt: „Pack doch bitte mal alles zusammen, was in den letzten zwanzig Jahren NICHT funktioniert hat, und mach daraus eine möglichst lahme Veranstaltung!“ Und diese KI hat scheinbar geliefert: vorhersehbare musikalische Acts, inspirationslose Politiker:innen im Wahlkampfmodus, Slogans wie „Kürzungen stoppen“ oder „Milliardärssteuer jetzt!“ – und als Kundgebungsort der Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne, die gleic Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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