der Freitag
Die KPÖ setzt in Graz auf soziale Wohnungspolitik und Gehaltsdeckel, Wien schuf historische Vorbilder mit Pools auf öffentlichen Gebäuden. Eine Berliner Linke-Delegation schaut genau hin – und fragt, was sich übernehmen lässt Das Rathaus in Graz steht prunkvoll im Herzen der Altstadt zwischen historischen Fassaden, Restaurants und teuren Geschäften. Im zweiten Stock klebt auf einer Glastür eine ausgeschnittene Sonne. Darauf steht in Kinderhandschrift: „Bürgermeisterin-Amt“. Hinter dieser Tür regiert nun seit 2021 die KPÖ unter Bürgermeisterin Elke Kahr . Im Büro der Partei steht eine Schallplatte im Regal: „Communists for Future“. Neben dem Eingang ein Schild: „Beginn der kommunistischen Zone“. Darunter Hammer und Sichel. Rechtsextreme hatten es nach dem Wahlsieg der KPÖ als Warnung am Grazer Stadtrand aufgestellt. Die Partei nahm es mit ins Rathaus. Der Anspruch ist klar. Hat die KPÖ es aber geschafft, auch als Regierungspartei glaub Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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