KURIER
Als Vorsitzender der Wehrdienstkommission mahnte Erwin Hameseder die Politik zuletzt deutlich, eine Entscheidung hinsichtlich der debattierten Verlängerung des Grundwehrdienstes zu treffen. „Die Ignoranz gegenüber geopolitischen Realitäten und Entwicklungen ist nicht mehr zu akzeptieren und zu dulden“, merkte der Milizoffizier in Richtung der Bundesregierung an. Am Mittwoch fiel aber eine Entscheidung, die den Raiffeisen-Manager persönlich betrifft: ÖVP-Verteidigungsministerin Klaudia Tanner beförderte den 70-Jährigen zum Generalleutnant. Zuvor hatte der Milizbeauftragte des Bundesheeres den Rang eines Generalmajors inne, nun glänzt ein weiterer Stern an seiner Uniform. Miliz als Rückgrat für Verteidigungsfähigkeit Hameseder sei „ein Offizier aus Leidenschaft“, betonte Tanner. Sein Wille, Verantwortung für die Sicherheit für Österreich zu übernehmen, stehe für ihn immer im Vordergrund. „Erwin Hameseder weiß, dass die Miliz das Rückgrat unserer Verteidigungsfähigkeit ist – so wie es in der Bundesverfassung steht“, begründete die Ressortleiterin am Mittwoch. „Er kämpft unermüdlich dafür, dass dieses Rückgrat auch gestärkt wird.“ Beförderung zum Generalleutnant Tanner strich besonders Hameseders Einsatz als Leiter der Wehrdienstkommission hervor: „Er hat sich an die vorderste Front gestellt, um mit den Ergebnissen der Kommission die Weichen für ein modernes Bundesheer zu stellen, besonders in diesen herausfordernden Zeiten.“ Aus dem Grund bedanke sie sich, dass Hameseder „diesen Kampf mit so großem Engagement mitträgt“, betonte Tanner. „Denn es geht hier um die Sicherheit von Österreich, um die Sicherheit von uns allen. Für sein besonders herausragendes Engagement hat er die Beförderung zum Generalleutnant mehr als verdient.“
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