KURIER
Seit mehr als hundert Jahren ist die Klinik Hietzing aus der Gesundheitsversorgung in der Stadt nicht wegzudenken. Im Rahmen einer Rundumsanierung, mit der das Gemeindespital zu einer modernen Stadtklinik werden soll, wurde nun der Pavillon 21 neu eröffnet. Dort angesiedelt sind gleich zwei Spezialisierungen: die Rheumatologie sowie das Institut für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und Zahnheilkunde. Nach Plan verlaufen Im sanierten Pavillon, in dem es überwiegend Ein- und Zweibettzimmer für Patientinnen und Patienten gibt, wurden die technische Infrastruktur sowie die Patientenwege angepasst, heißt es vom Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV). Die Modernisierung des Pavillons sei ganz nach Zeit- und Budgetplan verlaufen, so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) bei einem Medientermin am Mittwoch. Für die rheumatologische Abteilung bedeutet das, dass Ambulanz, Tagesklinik, Bettenstation und eine spezialisierte Intermediate Care Unit (IMCU) an einem Standort vereint werden. „Ich arbeite seit 1991 hier, und noch nie hatte ich einen so schönen Therapieraum“, sagt eine Angestellte bei einem Rundgang durch die Abteilung. „Rheumatologische Erkrankungen betreffen fast ein Viertel der österreichischen Bevölkerung. Je früher eine Diagnose gestellt werden kann, desto besser können Folgeschäden minimiert werden“, sagt Abteilungsvorstand Kurt Redlich . Die Sanierung ermögliche eine spezialisierte, zentrale Versorgung von Betroffenen. Auch für die Gesichtschirurgie und Zahnheilkunde bring die Sanierung viele Veränderungen mit sich. Neu ist etwa ein digitales Volumentomographie-System, das hochauflösende dreidimensionale Bildgebung bei gleichzeitig geringer Strahlenbelastung ermöglicht. „Wir erweitern unsere diagnostischen Möglichkeiten erheblich“, so Institutsvorständin Christina Eder-Czembirek .
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