KURIER
Dass Bewegung guttut, das hat Barbara Fastner nicht erst im Studium am Institut für Sportwissenschaft der Uni Wien erkannt: „Ich hatte das große Glück, in einer sportlichen Familie aufzuwachsen“, erinnert sich die Leiterin der Abteilung für Fitness und Gesundheitsförderung im Sportdachverband ASKÖ. „In meiner Kindheit war die Natur mein Bewegungsraum.“ Rad fahren, Ski fahren, schwimmen, wandern, Tennis: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Bewegung für Kinder sehr wichtig ist.“ Heute kann Barbara Fastner diese These auch mit Studienergebnissen belegen: „Es hat sich gezeigt, dass sich Kinder im Kindergartenalter zumindest drei Stunden am Tag bewegen sollten.“ Wissenschaftlich seriös dokumentiert ist auch der Wert der täglichen Turnstunde . In dieser Causa habe sich die Politik zuletzt etwas bewegt, konstatiert die Expertin, die seit zwanzig Jahren für die ASKÖ arbeitet und ebenso lange Chancengleichheit für alle Kinder im Land einfordert. Ein Anliegen ist Barbara Fastner auch die Gesundheitsförderung im fortgeschrittenen Alter : „Hier wünsche ich mir, dass jeder und jede für sich eine persönliche Verantwortung übernimmt.“ Für Bewegung im Alltag sei es nie zu spät: „Zum Beispiel, wenn ich statt in den Lift zu steigen einen Stock zu Fuß gehe oder mal mit dem Rad statt mit dem Auto fahre.“ Die älteste Teilnehmerin im Rückenfit-Kurs, den sie selbst leitet, ist 91: „Ein Vorbild für uns alle.“
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