Eurofighter-Prozess: Freisprüche für drei Angeklagte
KURIER

Eurofighter-Prozess: Freisprüche für drei Angeklagte

Der Untreue-Prozess rund um die Eurofighter-Causa hat am Donnerstag mit drei Freisprüchen geendet. Der Tatbestand der Untreue sei auszuschließen gewesen, begründete der Vorsitzende des Schöffensenats die Entscheidung. Letztlich habe das Unternehmen EADS von den Zahlungen profitiert und nur so die Eurofighter-Flugzeuge überhaupt verkaufen können. Die Staatsanwaltschaft meldete Nichtigkeitsbeschwerde an, das Urteil ist nicht rechtskräftig. Verschleierung von Schmiergeldern In Wahrheit sei "ganz viel unstrittig" gewesen, sagte der Richter. Zum Freispruch sei es nicht gekommen, weil man den Angeklagten geglaubt oder das Verfahren zu lange gedauert habe - im Gegenteil. Die Vector Aerospace LLP sei ein "reines Scheinunternehmen" gewesen. Bei den angeklagten Handlungen ging es jedoch um die Verschleierung von Schmiergeldern. Diese seien schon im Vorfeld vereinbart gewesen und der EADS zugute gekommen.

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