der Freitag
Wolfgang Thierse lernte den Philosophen Wolfgang Heise als Student an der Berliner HU kennen. Hier erinnert er sich, wie Heise marxistisches Denken lehrte – und an seine Antwort auf Christa Wolfs Frage: „Was können wir tun?“ Wolfgang Heise gehört dauerhaft zu meinen besseren Erinnerungen an die DDR. Das ist wohl auch deshalb so, weil es auch die Erinnerung an eine, an seine Konflikt- und Leidensgeschichte ist. Eine Erinnerung, an der ich festhalte, damit der Rückblick auf die DDR nicht allzu billig, einseitig, missmutig wird, und man nicht ganz vergisst, dass es in diesem am Schluss so schmählich misslungenen Staatswesen nicht weniger Intelligenz und Kreativität gegeben hat als anderswo. Dass man deren Geschichte nicht schwarz in schwarz malt, sondern die Grautöne in ihren verschiedenen Schattierungen nicht übersieht und die Farbtupfer auch nicht. Die intellektuelle Geschichte der DDR war nicht einlinig und einfältig Es gab ein richtiges Leben im falschen System. Die intellekt Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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