Vetternwirtschaft: Ein Lehrstück darüber, wie der Kampf gegen die AfD nicht funktioniert

Vetternwirtschaft: Ein Lehrstück darüber, wie der Kampf gegen die AfD nicht funktioniert

Sind rechtspopulistische Parteien überhaupt verwundbar? Die jüngste „Vetternwirtschaft“-Affäre der AfD zeigt, wie der „Kampf gegen Rechts“ nicht funktioniert – und schon bei Donald Trump versagt hat Als er zur zweiten Kandidatur anlief, hat Donald Trump ja diesen denkwürdigen Satz gesagt: Er könne sich mitten auf die Straße stellen und jemanden erschießen – und würde dennoch nicht an Unterstützung verlieren. Man kann darüber streiten, inwieweit das für den 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika tatsächlich gilt: Einerseits sind seine Umfragewerte derzeit nun wirklich nicht gut. Doch andererseits ist seine Bilanz wohl objektiv von einer Art, dass man noch Drastischeres erwarten könnte als – laut Economist – 39 Prozent überwiegend Zufriedene und fünf Prozent ohne eindeutige Meinung. Mit dem Blick auf die deutsche AfD kann man Ähnliches sagen: Die Rechtspartei hat sich schon vor den jetzig Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

"Eine Hymne an das Leben": Gisèle Pelicot in Hamburg

"Eine Hymne an das Leben": Gisèle Pelicot in Hamburg

Ihre Geschichte hat die Welt erschüttert: Gisèle Pelicot wurde von ihrem Ehemann über Jahre mit Medikamenten betäubt und vergewaltigt - und nicht nur das: er bot sie auch vielen weiteren Männern zum Missbrauch an. Als es zum Prozess kam, bestand Gisèle Pelicot darauf, dass er öffentlich geführt wurde. Die Scham müsse die Seite wechseln, sagte sie damals. In Hamburg hat sie jetzt ihre Memoiren vorgestellt, der Titel "Eine Hymne an das Leben" (Piper). "NDR Kultur - Das Journal" war bei der Deutschlandpremiere mit dabei. Daran anschließend hat Gisèle Pelicot den beiden Investigativ-Journalistinnen Isabell Beer und Isabel Ströh ein Exklusivinterview gegeben. Sie sind für ihre Recherchen über sexuelle Gewalt und ein Vergewaltiger-Netzwerk auf "Telegram" für "STRG_F" mit diversen Preisen ausgezeichnet worden. Ihre Dokumentationen für den NDR zeigen: Der Fall Gisèle Pelicot ist kein Einzelfall.