Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXIII – „Planwirtschaft“, „Schicksalsmoment“, „pragmatischer Realismus“ und „Resilienz vor Transparenz“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXIII – „Planwirtschaft“, „Schicksalsmoment“, „pragmatischer Realismus“ und „Resilienz vor Transparenz“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. Von Leo Ensel . Weiterlesen

Hannover: Keine Autos mehr auf dem Laher Kamp?

Hannover: Keine Autos mehr auf dem Laher Kamp?

Der Laher Kamp soll zu einer reinen Fußgänger- und Radstrecke werden. Einige Anwohner setzten sich dagegen ein und sammeln jetzt Geld für eine Klage. Damit wollen sie gegen die mögliche Sperrung für Autos vorgehen, sollte die Politik diese beschließen. Ein anderer bereits autofreier Laher Weg soll zudem einen Namen bekommen. Wir erklären, wie die Bürger sich direkt an der Benennung beteiligen können.

In Berlin sind alle polyamorös, in Oslo gibts schnell Sex: Wie 5 europäische Städte daten

In Berlin sind alle polyamorös, in Oslo gibts schnell Sex: Wie 5 europäische Städte daten

„Ganz England auf Hinge durchgeswiped“: In London sind viele erschöpft von Dating-Apps. Eine britische Autorin hat darum in Berlin, Paris, Oslo und Rom nachgefragt: Was macht ihr anders auf der digitalen Suche nach Liebe und Sex? Nach einer Trennung im vergangenen Jahr stürzte ich mich ins Online-Dating. Ich begann, mit Spiegel-Selfies zu experimentieren, und verbrachte ganze Abende damit, kunstvolle Fotos von meinem eigenen Hintern zu machen. Ich quälte mich mit meiner dreizeiligen Biografie für mein Profil herum. Ich legte sogar ein Notizbuch neben mein Bett, auf dessen erster Seite „Die spontanste Sache, die ich je getan habe“ stand, damit ich Stift und Papier griffbereit hatte, falls mir die Antwort im Traum einfallen würde. Ich hatte meine frühen Dreißiger damit verbracht, an einer scheiternden Beziehung festzuhalten, was mir das starke Gefühl gab, in einer Warteschleife gefangen zu sein. Es fühlte sich an, als wäre ich dazu bestimmt, jeden Abend bis zu m Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .