Nach dem Merz-Besuch in China: Plötzlich ist von strategischer Partnerschaft die Rede

Nach dem Merz-Besuch in China: Plötzlich ist von strategischer Partnerschaft die Rede

In einer imperialen Welt der Großmächte müssen Mittelmächte wie Deutschland ihren Platz finden, um nicht als globale Peripherie ein Schattendasein zu fristen. Gute Beziehungen zu China versprechen mehr Beinfreiheit gegenüber den USA Die Amerikaner kannten keine Skrupel, als sie in den frühen 1970er Jahren mit ihrer Ping-Pong-Diplomatie die Beziehungen zum damals noch maoistischen China entkrampften. Sie handelten nach der Devise: Wenn das Verhältnis zwischen Peking und Moskau extrem zerrüttet ist, wollen wir der lachende Dritte sein. Außenminister Henry Kissinger landete am 9. Juli 1971 mit einem pakistanischen Flugzeug in Peking. Die Geheimmission trug den Codenamen „Polo“, was wohl eine Anspielung auf Marco Polo sein sollte. Kissinger traf auf Premier Zhou Enlai , handelte die Aufnahme diplomatischer Beziehungen aus und ebnete den Weg für den China-Trip von Präsident Richard Nixon im Februar 1972 – für den Gipfel mit Mao Zedong . Es interessierte nicht weiter, dass d Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

Im Gespräch | Kulturmanagerin Nanette Snoe: „Es ist wichtig, die Schmerzen zu zeigen“

Im Gespräch | Kulturmanagerin Nanette Snoe: „Es ist wichtig, die Schmerzen zu zeigen“

Nanette Snoep, Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln, sieht die Zukunft ethnologischer Museen als offene Plattformen. Damit eckt sie immer wieder an Mit einer Sammlung von rund 65.000 Gegenständen zählt das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln zu den größten ethnologischen Museen in Deutschland. Nanette Snoep ist seit 2019 seine Direktorin, Ende 2026 läuft ihr Vertrag aus. Zuvor war sie am Musée du quai Branly in Paris tätig und Leiterin der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen. der Freitag: Frau Snoep, Sie sind seit sieben Jahren Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln. Wo lagen in dieser Zeit die Schwerpunkte Ihrer Arbeit? Nanette Snoep: Mein Anspruch ist es, Raum zu schaffen für Perspektiven, die in deutschen Museen lange marginalisiert wurden: für Menschen aus der Diaspora, aus den Regionen, aus denen die Sammlungen kommen, für Menschen mit Rassismuserfah Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

Vegan | Mehr Tier als Pflanze: Sind Pilze wirklich veganer Fleischersatz?

Vegan | Mehr Tier als Pflanze: Sind Pilze wirklich veganer Fleischersatz?

Von „Fungi Pads“ bis „MushRoots“: Pilze als Fleischersatz liegen voll im Trend. Fragt sich: Ist es ethisch vertretbar, bei der Ernährung auf Lebewesen zu setzen, die Tieren genetisch näherstehen als Pflanzen? Ob als Fleischersatz, Nahrungsergänzungsmittel oder gesunder Proteinlieferant: Pilze liegen schwer im Trend. Der weltweite Umsatz mit Pilzen lag im Jahr 2023 bei rund 65,3 Milliarden US-Dollar. Bis 2033 wird er stark wachsen, auf 125,4 Milliarden US-Dollar. Das prognostiziert ein von „Spherical Insights & Consulting“ veröffentlichter Marktbericht . Auch auf der Biofach , der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, waren Produkte aus Pilzen zahlreich vertreten. Vor allem als Fleischersatz werden Pilze zunehmend beliebter: Hermann Bio stellte seine vegetarische Fleischalternative „Fungi Pad“ vor und wurde dafür mit dem „Best New Product Award“ ausgezeichnet. Die dänische Firma MATR Foods produziert aus Lebensmittelresten Fleischersatz Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .