Moskauer Kriegsalltag: Derzeit wird das Wort „Sieg“ eher selten gebraucht

Moskauer Kriegsalltag: Derzeit wird das Wort „Sieg“ eher selten gebraucht

In Moskau herrscht der kälteste Winter seit Jahren, im Krieg Russlands in der Ukraine steht das fünfte Jahr bevor. Wie wird darüber in der russischen Hauptstadt gesprochen, was zeigen Kinos und was schreiben Zeitungen? Ein Besuch Überlebensgroß schaut der junge Gardeleutnant Denis Bastrikow aus sieben Meter Höhe von einem Propagandaplakat auf den Leningradskij Prospekt im Nordwesten Moskaus . Der Soldat Bastrikow wird als „Held“ und „Stolz Russlands“ gewürdigt. Die Moskauer, die morgens bei minus 15 Grad durch den Schnee zur Metro-Station „Aeroport“ laufen, werfen selten einen Blick auf die ihnen dargebotene Heroisierung. Entsprechend bleiben in den Buchläden manche Militärposter und Armeekalender Ladenhüter. Auch in das Geschäft für Militärmode „Woin“ (Krieger) in einem großen Einkaufszentrum an der Metrostation „Dynamo“ zieht es nur wenige Kunden. Hemden, Pullover, Jacken und Stiefel im Military-Look Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .